SV Waldhof

Fußball SV Waldhof kämpft mit Folgen positiver Corona-Fälle

Neue Tests am Montag

Mannheim.Das Telefon von Markus Kompp klingelte unentwegt. Der Geschäftsführer des SV Waldhof stand am Wochenende in ständigem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, den zuständigen Vertretern des DFB und mit Gegner SC Freiburg. Am späten Samstagabend gab das Mannheimer Gesundheitsamt grünes Licht: Das Pokal-Match gegen den Bundesligisten aus dem Breisgau am Sonntag konnte stattfinden, obwohl der SVW am Freitag zwei positive Corona-Fälle gemeldet hatte. Es handelt sich nach Informationen dieser Redaktion um Innenverteidiger Jesper Verlaat und einen Physiotherapeuten. Auch drei weitere direkte Kontaktpersonen müssen in eine 14-tägige Quarantäne, darunter Leistungsträger Max Christiansen. Der Mittelfeld-Organisator dürfte aufgrund der bestehenden Quarantäne-Regeln auch für die ersten beiden Drittliga-Spiele gegen Viktoria Köln am 21. September und bei Dynamo Dresden am 27. September ausfallen.

„Man muss sagen, dass die Stadt und das Gesundheitsamt Mannheim sehr gut gearbeitet und uns immer informiert haben. Wir haben offen gelassen, ob das Spiel stattfindet, weil das Gesundheitsamt erst einmal die direkten Kontakte ermitteln wollte. Nachdem klar war, dass wir einen Kader zusammenbekommen – ab 15 einsatzfähigen Spielern müssen wir antreten – war auch klar, dass das Spiel stattfindet“, sagte Kompp vor dem Anpfiff am Sonntag. Am Montag und voraussichtlich am Mittwoch wollen die Mannheimer bei weiteren Corona-Testreihen ausschließen, dass es weitere positive Fälle gibt. Auch die fünf Personen in Quarantäne sollen dann erneut überprüft werden, um einen möglichen falschen positiven Test auszuschließen.

Vorgeschmack auf die Saison?

Kompp befürchtet, dass die Corona-Probleme beim Waldhof nur der Vorgeschmack auf eine schwierige Saison sind, in dem bei einzelnen Infektionen in den Mannschaften immer wieder Spiele auf der Kippe stehen oder verlegt werden müssen. „Wir hatten es letztes Jahr schon den Fall Dynamo Dresden und ich glaube leider, dass es in der 3. Liga und im Fußball häufiger passieren wird“, sagte der Mannheimer Geschäftsführer.

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