SV Waldhof

Rückschlag für Jahre

Archivartikel

Schon heute ist für den SV Waldhof der erste Stichtag gesetzt zur Aufarbeitung der skandalösen Vorgänge im Stadion und in der Stadt. Der Klub muss beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis heute seine Stellungnahme eingereicht haben. Und dabei ist sicher: Es wird nicht reichen, sein Missfallen und Bedauern zu den Vorfällen auszusprechen. Der Verein, der mit so viel Engagement den Sprung in die 3. Liga schaffen wollte, ist – vermutlich um Jahre – zurückgeworfen worden. Und das durch Leute, die nicht nur Geschäftsführer Markus Kompp „Voll-Idioten“ nannte.

Für die Waldhöfer wird es schwer nach diesen Ereignissen. Nicht auszuschließen ist, dass der DFB nach diesen Böllerwürfen und Raketenschüssen rigoros vorgeht und dem SVW beispielsweise einen Punkteabzug für die neue Spielzeit aufdrückt. Ebenso kann es theoretisch zu „Geisterspielen“ kommen – also zu Heimspielen, bei denen Publikum ausgeschlossen ist. So oder so haben die Täter, die für den Spielabbruch sorgten, Verein und Region schweren Schaden zugefügt. Ob sie je ausfindig gemacht werden, hängt auch vom Aufklärungswillen aller anderen ab.

Zum Thema