SV Waldhof

Nach Fußballspiel SV Waldhof gegen TuS Koblenz 

Unbekannte werfen Steine auf TuS-Fanbusse - Polizei setzt Pfefferspray ein

Archivartikel

Mannheim. Etwa 20 dunkel gekleidete Personen haben am Montagabend nach dem Spiel des SV Waldhof zwei Fanbusse des TuS Koblenz mit Steinen beworfen.  Die Busse waren unter polizeilicher Begleitung auf dem Weg vom Carl-Benz-Stadion zur Autobahn, teilte die Polizei mit. Nachdem die Busse angehalten hatten, versuchten Koblenzer Fans auszusteigen und auf die Angreifer loszugehen. Das verhinderte die Polizei unter Einsatz von Pfefferspray. In einem Bus sei ein bengalisches Feuer gezündet und versucht worden, dieses aus der Dachluke zu werfen. Da dies misslang, füllte sich der gesamte Innenraum mit Rauch. Dabei verletzten sich zwei Insassen, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.  

Nachdem der Bus kontrolliert, geleert und anschließend gelüftet worden war,  setzten die Busse die Fahrt fort. Bereits während der Begegnung sei im Stadion in beiden Fanlagern Pyrotechnik zum Einsatz gekommen. Die Polizei ermittelt.

SVW-Geschäftsführer Kompp äußert sich 

SVW-Geschäftsführer Markus Kompp äußerte sich am Abend zum Vorfall gegenüber dem "MM": "Wir finden es äußerst bedauerlich, dass ein ansonsten erfolgreicher Fußballabend ein solches Ende fand."  Der SVW distanziere sich von allen Gruppierungen, welche dem Verein mit Ihrem Verhalten schaden. Der Verein befürworte, dass beide Fanlager ihre Mannschaften in unserem Stadion unterstützen möchten. Die Pyrotechnikverwendung sei jedoch verboten und könne vom Verein nicht toleriert werden. "Es gilt nun gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden die Vorkommnisse aufzuarbeiten", teilte Kompp mit.   

(pol/dls) 
   

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