SV Waldhof

Fußball Cafaltzis äußert sich zur Verletzenmisere

Waldhof-Arzt: „Das ist Pech“

Archivartikel

Mannheim.Der Mannschaftsarzt des Fußball-Drittligisten SV Waldhof hält die aktuelle Verletzungsmisere der Mannheimer größtenteils für „Pech“. „Nur in ein oder zwei Fällen kann man im Nachhinein sagen: Man hätte vielleicht vorsichtiger bei der Belastung sein müssen“, sagte der Ludwigshafener Orthopäde Konstantinos Cafaltzis (Bild) am Dienstag dieser Zeitung. Der SVW beklagt zurzeit neun Verletzte, die zum Teil bis in die Winterpause ausfallen werden.

Grundsätzlich achte der medizinische Stab des Clubs gewissenhaft auf die Belastungssteuerung bei den Profis. Bei Offensivmann Gianluca Korte etwa, der in der Vergangenheit immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, würden regelmäßig Labordaten erhoben und Vitamin-D-Kuren gegeben. Außerdem bekämen alle Spieler, so Cafaltzis, konkrete Ernährungspläne an die Hand, um Verletzungen vorzubeugen.

Blessuren wie den ohne Einwirkung des Gegners entstandenen Kreuzbandriss von Torhüter Markus Scholz oder den Syndesmoseband-riss bei Stürmer Valmir Sulejmani nach einem Foul im Derby beim FCK könne man aber nie ausschließen. Bei Kapitän Kevin Conrad ist der Waldhof-Arzt optimistisch, dass der Verteidiger nach seiner Knöchelprellung bald wieder ins Training einsteigen kann. „Bei Kevin gibt es keine grobe strukturelle Verletzung“, sagte Cafaltzis.

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