SV Waldhof

Waldhof-Chronik

Archivartikel

Vom Frust über das bittere Scheitern gegen Meppen nach Elfmeterschießen zur neuen Hoffnung, im dritten Anlauf den Weg in die 3. Liga zu schaffen - ein Jahr SV Waldhof Mannheim in der Chronik.

Trainer Dais attackiert Kompp

3. Juni: Der Frust über das bittere Scheitern in der Aufstiegsrelegation gegen Meppen nach Elfmeterschießen ist kaum verarbeitet, da entlädt sich beim SV Waldhof ein länger aufgestauter Konflikt. Trainer Gerd Dais wirft Geschäftsführer Markus Kompp in dieser Zeitung eine Verweigerungshaltung bei Transfers vor. „Ich will nicht sagen, dass wir vor einem Scherbenhaufen stehen. Aber wenn Herr Kompp richtig agiert hätte, dann hätten wir jetzt sicherlich schon zwei oder drei Neuzugänge, die uns gut zu Gesicht stehen würden“, kritisiert Dais den Chef der Spielbetriebs-GmbH deutlich.

Beetz: „Schwere Entgleisung“

6. Juni: Die Antwort des Investors folgt auf dem Fuß. „Die Stellungnahme durch Herrn Dais ist in der Sache eine schwere Entgleisung“, tadelt Bernd Beetz den Trainer und nimmt zugleich Geschäftsführer Kompp in Schutz. „Für die kommende Saison wurden allen Wunschspielern seriöse Angebote übermittelt, was lückenlos dokumentiert und allen Beteiligten bekannt ist.“

Burgfrieden am Alsenweg

22. Juni: „Irritationen ausgeräumt, der Blick geht nach vorne“ – unter dieser Überschrift veröffentlicht der Waldhof eine Erklärung, in der Dais und Kompp eine Art Burgfrieden schließen. „Einig ist man sich insbesondere in der Bewertung, dass die nach außen getragenen Diskussionen alles andere als förderlich waren – in der aktuellen Situation zumal. Auch Gerd Dais konstatiert, dass der von ihm gewählte,Weg in die Öffentlichkeit voreilig und nicht der richtige war’“, heißt es dort. „Zeitnah“ soll ein Sportdirektor das Kompetenzgerangel beenden.

Schmerzhafter Abgang

22. Juni: Nach Ali Ibrahimaj verliert der SVW mit Marcel Seegert einen weiteren Leistungsträger an Zweitligist SV Sandhausen. „Ich werde die Raute immer im Herzen tragen“, sagt der Innenverteidiger wehmütig zum Abschied.

Ärger um das China-Projekt

24. Juni: Der Waldhof stellt sich quer. Der Verein kündigt Widerstand gegen die Pläne des Verbands an, die chinesische U-20-Nationalmannschaft außer Konkurrenz in der Regionalliga Südwest mitspielen zu lassen. „Wir haben uns zur Absage entschlossen“, sagt Geschäftsführer Markus Kompp. Am Ende wird das von Fanseite heftig kritisierte Projekt vom DFB sowieso komplett eingestampft, nachdem es beim ersten Spiel gegen Schott Mainz zu Protesten von Pro-Tibet-Demonstranten kommt.

Conrad kommt aus Chemnitz

28. Juni: Der SVW gibt die Verpflichtung von Innenverteidiger Kevin Conrad bekannt, der von Drittligist Chemnitzer FC an den Alsenweg wechselt. Der Neuzugang schwingt sich im Laufe der Saison zur prägenden Figur in der Mannheimer Defensive auf. Auch Maurice Deville (1. FC Kaiserslautern), Andreas Ivan (Wuppertaler SV) unterschreiben kurz danach Verträge in Mannheim.

Balitsch zeigt Interesse

3. Juli: Im Gespräch mit dieser Zeitung signalisiert Waldhof-Ikone Hanno Balitsch Interesse am vorgesehenen neuen Posten als Sportdirektor. „Ich könnte mir das grundsätzlich vorstellen“, sagt der Ex-Profi.

Amin neuer Kapitän

25. Juli: Nachdem der bisherige Kapitän Michael Fink seine Karriere beendet hat und nur noch als Co-Trainer beim SVW weitermacht, übergibt Trainer Gerd Dais die Binde an den afghanischen Nationalspieler Hassan Amin.

Dais: „Wir sind etwas weiter“

27. Juli: Trainer Gerd Dais zieht ein positives Fazit der Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison. „Ich denke, wir sind absolut konkurrenzfähig“, sagt der frühere Waldhof-Profi im Interview dieser Zeitung. Die Integration der Neuzugänge verlaufe vielversprechend: „Wir sind etwas weiter als vor der vergangenen Saison.“

Fehlstart in Kassel

29. Juli: Zum Auftakt in die neue Saison setzt es eine überflüssige 1:2-Niederlage bei Hessen Kassel. „Wenn man meint, die Aufgabe nur mit halbem Gas erledigen zu können, fährt man eben als zweiter Sieger nach Hause“, kritisiert Coach Gerd Dais.

Amin erledigt Elversberg

7. August: Besser läuft es gegen die ambitionierte SV Elversberg: Im ersten Heimspiel gewinnen die Mannheimer klar mit 3:0. Hassan Amin trifft gleich zweimal.

Dais sauer auf Mirko Schuster

16. August: Im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Röchling Völklingen ist längst nicht alles Gold, was glänzt – aber das Ergebnis stimmt: Durch einen 3:1-Erfolg nimmt der SVW Kurs auf die Spitzenplätze. Coach Dais rüffelt allerdings Defensivmann Mirko Schuster, der wegen einer Tätlichkeit vom Platz geflogen war.

0:1 auf schlimmem Rasen

19. August: Der verheerende Zustand des Rasens im Carl-Benz-Stadion sorgt nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SC Freiburg II für erregte Diskussionen. „Das soll keine Ausrede sein, aber wenn man das Spiel machen muss, ist das einfach eine Komponente“, kritisiert Dais.

Rittmüller verlässt Verein

22. August: Diese Zeitung berichtet, dass Dirk Rittmüller, der im Hintergrund auf Honorarbasis wichtige Arbeit bei Spielertransfers leistet, den Verein Ende August verlassen wird. Der Vertrag des früheren Hoffenheimer Teammanagers wird nach zwei Jahren nicht verlängert.

SVW schlittert in erste Krise

23. August: „Die erste Krise dieser Saison“, titelt diese Zeitung. Das 1:2 bei den Stuttgarter Kickers ist ein heftiger Dämpfer für die Waldhöfer Aufstiegshoffnungen. „Das ist mehr als enttäuschend, das haben wir uns ganz anders vorgestellt“, sagt Dais. Eigengewächs Morris Nag wird an Ligarivale Worms verliehen.

Desaströse zweite Halbzeit

26. August: Mit einer desaströsen zweiten Halbzeit verspielt der SVW gegen Mainz II einen 1:0-Vorsprung und verliert noch 1:3. „Momentan schießen die Gegner zu einfach Tore gegen uns“, meint Angreifer Benedikt Koep.

Arbeitssieg beim FSV

2. September: Beim FSV Frankfurt stoppt der Waldhof mit einem 2:0-Arbeitssieg vorerst den Abwärtstrend. „Die Erleichterung ist riesengroß“, gesteht Trainer Dais.

SVW trotzt Grippewelle

8. September: Obwohl aufgrund einer Grippewelle im Spätsommer einige Spieler ausfallen, macht der SVW mit dem deutlichen 4:1-Sieg gegen Worms einen weiteren Schritt aus der Krise, Jannik Sommer trifft dabei zweimal.

Der dritte Dreier nacheinander

15. September: Der nächste Dreier: Bei Nachbar FC Astoria Walldorf setzen sich die Blau-Schwarzen mit 2:0 durch. Nach dem dritten Sieg in Folge geht der Blick wieder nach oben.

Neues Selbstvertrauen

25. September: Die Aufholjagd geht mit einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen die TuS Koblenz weiter. „Das gibt uns Selbstvertrauen. Wir kommen langsam wieder oben ran“, meint Co-Trainer Michael Fink.

Sommer in Stadtallendorf

30. September: Bei Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf braucht der SVW zwei späte Tore des eingewechselten Jannik Sommer für einen 3:1-Erfolg. Der Rückstand auf Spitzenreiter Saarbrücken schrumpft auf drei Punkte.

Probleme gegen Heddesheim

3. Oktober: Im Pokalduell beim benachbarten Verbandsligisten Fortuna Heddesheim tut sich der Waldhof schwer, zieht aber mit einem 2:1-Sieg ins Viertelfinale ein.

Saarbrücken klar besser

7. Oktober: Im Topspiel zeigt Tabellenführer 1. FC Saarbrücken dem SVW im eigenen Stadion deutlich die Grenzen auf. Die 0:1-Niederlage spiegelt die Kräfteverhältnisse nur unzureichend wider. „Wir sollten nicht auf Platz eins oder zwei schauen, sondern uns zuerst mit uns beschäftigen“, sagt ein ernüchterter Coach Dais.

Dais muss gehen

16. Oktober: Der desolate Auftritt beim VfB Stuttgart II kostet Trainer Gerd Dais seinen Job. Nach der 1:3-Niederlage beim schwäbischen Nachwuchs wird der 52-Jährige beurlaubt, Assistent Michael Fink übernimmt – zunächst interimsweise. Nur Platz acht nach 13 Spielen und bereits neun Punkte Rückstand auf Platz zwei lautet die mäßige Zwischenbilanz zu diesem Zeitpunkt.

Erst Walldorf, dann KSC

18. Oktober: Beim Fink-Debüt als Chef setzt sich der Waldhof mit 3:2 nach Verlängerung beim FC Astoria Walldorf durch und zieht ins Halbfinale des Verbandspokals ein, in dem die Mannheimer gegen Erzrivale Karlsruher SC gelost werden. „Die Jungs haben tolle Moral bewiesen“, betont Fink. Einen 0:2-Rückstand drehen Tore von Nicolas Hebisch (2) und Patrick Mayer noch in einen Sieg. 

Offenbach niedergekämpft

21. Oktober: Ein Sieg für die Fanseele – das Derby gegen die Kickers Offenbach gewinnt der SVW durch Tore von Daniel di Gregorio und Andreas Ivan mit 2:0. Aus 13 Zählern Rückstand auf den OFC machen die Mannheim zehn.

Rudnick zur Balitsch-Absage

26. Oktober: Im Interview nimmt Aufsichtsratchef Alexander Rudnick auch zur Personalie Hanno Balitsch Stellung, der aufgrund von Verpflichtungen beim DFB und dem ZDF für den Sportdirektoren-Posten am Alsenweg abgesagt hatte. „Ich kann verstehen, dass er das mit seinen beruflichen Belastungen nicht nebenbei machen wollte“, betont der Jurist.

Hoffnung kehrt zurück

28. Oktober: Ein Pflichtsieg beim Schlusslicht: Im Bruchwegstadion schlagen die Mannheimer Schlusslicht Schott Mainz 2:0. Die Hoffnung, doch noch einmal die Relegationsplätze attackieren zu können, lebt wieder.

Fach dementiert Kontakt

3. November: Bei der Frage nach einem Sportdirektor macht ein prominenter Name die Runde in Mannheim: Der frühere Darmstäder Manager Holger Fach. Der dementiert allerdings: „Da ist nichts dran, es gibt keinen Kontakt.“

Scholz-Gala in Steinbach

4. November: Mit ein bisschen Glück und einem starken Torwart Markus Scholz holt das Fink-Team beim TSV Steinbach einen 2:0-Erfolg und verkürzt den Rückstand auf Offenbach auf vier Punkte.

Sachs neuer Co-Trainer

10. November: Benjamin Sachs wird als neuer Co-Trainer vorgestellt. Der Fußballlehrer verfügt im Gegensatz zu Interimschef Fink über die notwendige Lizenz. Allgemein wird nach dieser Entscheidung erwartet, dass der erfolgreiche Fink nun bis zum Saisonende mit einer Ausnahmegenehmigung im Amt bleiben kann – ein Trugschluss, wie sich zeigen soll.

Schwere Kost gegen Ulm

11. November: Der 1:0-Kampfsieg gegen Ulm ist schwere Kost, aber die drei Punkte bleiben in Mannheim. „Es ging auf und ab. Wir haben viele Spiele gezeigt, die nicht gut waren“, bilanziert Stürmer Benedikt Koep eine überaus wechselhafte Waldhöfer Hinrunde.

Brisanter Lokurlu-Prozess

17. November: Vor dem Mannheimer Landgericht verklagt Spielerberater Orhan Lokurlu den SVW auf Zahlung einer Provision in Höhe von knapp 40 000 Euro für den Transfer von Philipp Förster zum 1. FC Nürnberg im Februar 2017. Das komplette ehemalige Präsidium muss aussagen. Am Ende bekommt der Waldhof recht, weil die Provisionsvereinbarung nicht wie formell erforderlich von zwei Vorständen unterschrieben war.

Di Gregorio behält die Nerven

18. November: Ein Elfmeter-Tor von Daniel di Gregorio in der 80. Minute reicht zum 1:0-Sieg gegen Hessen Kassel.

Lieblingsgegner Elversberg

25. November: Die SV Elversberg liegt dem Waldhof. Auch beim Gastspiel an der Kaiserlinde lassen die Mannheimer nichts anbrennen und landen einen vergleichsweise ungefährdeten 2:0-Sieg.

Beetz beseitigt Etat-Loch

28. November: Auf der Jahreshauptversammlung im Kulturhaus am Speckweg gibt der Club bekannt, in der vergangenen Saison ein Minus von 656 000 Euro angehäuft zu haben. Investor und Mäzen Bernd Beetz gibt Entwarnung: „Die Ausgaben laufen momentan noch den Einnahmen vorweg, eine so große Lücke hatten wir nicht erwartet. Aber dafür gebe ich Planungssicherheit.“

„Nicht unser Anspruch“

2. Dezember: Nach dem völlig unnötigen 2:2 gegen Kellerkind Völklingen herrscht im Waldhof-Lager Frust. „Das kann nicht unser Anspruch sein“, sagt Angreifer Patrick Mayer. Platz zwei ist erst einmal futsch.

Kurioses Windei

10. Dezember: Beim letzten Spiel 2017 klagen die Mannheimer über irreguläre Bedingungen. Mit Winder-Unterstützung senkt sich eine Ecke des SC Freiburg II zum 1:0 ins Netz, am Ende gewinnen die Breisgauer mit 2:0 – es ist Finks erste Niederlage als Cheftrainer. Waldhof liegt kurz vor Weihnachten als Dritter aber immer noch in Schlagdistanz zu den Play-off-Plätzen.

Kientz neuer Sportdirektor

22. Dezember: Die lange Suche hat ein Ende – der SVW stellt den aus Ketsch stammenden früheren Bundesliga-Profi Jochen Kientz als neuen Sportlicher Leiter vor. „Ich bin voller Tatendrang“, sagt der 45-Jährige, der zuvor als Scout arbeitete.

Fink muss aufhören

28. Dezember: Hiobsbotschaft kurz vor dem Jahreswechsel: Der Verband verweigert eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für Coach Michael Fink, der noch nicht die nötige A-Lizenz für die Regionalliga besitzt. Der SVW muss daher kurz vor dem Beginn der Wintervorbereitung einen neuen Trainer suchen. Fink kündigt zunächst an, als Assistent bleiben zu wollen, verlässt den Verein aber dann ganz.

Trares übernimmt

4. Januar: Der Fink-Nachfolger muss schnell gefunden werden – und Bernhard Trares bekommt den Job. Der Ex-Profi (1860 München, Werder Bremen) mit kurzer Waldhof-Vergangenheit unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende. „Die Mannschaft hat mehr Potenzial. Der große Reiz ist, es in die Relegation schaffen zu können“, erklärt Trares.

MorgenMasters geht an SVW

21. Januar: Erfolg unter dem Hallendach – der SVW verteidigt seinen Titel beim MorgenMasters mit einem 2:0 im Finale gegen Verbandsligist Fortuna Heddesheim. Nicolas Hebisch und Sinisa Sprecakovic sorgen für die entscheidenden Tore.

Aufbruch an der Algarve

23. Januar: Ohne Mittelfeld-Renner Lukas Kiefer, der zum VfB Stuttgart II wechselt, bricht der Waldhof-Tross zum Wintertrainingslager ins portugiesische Carvoeiro auf. An der Algarve legen der neue Coach Trares und das Team die Grundlage für eine starke zweite Halbserie.

Klartext vom Investor

30. Januar: Im Doppel-Interview mit dieser Zeitung äußern sich Investor Bernd Beetz und Präsident Klaus-Rüdiger Geschwill. „Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumreden. Wir waren im November platt und ich habe ordentlich investieren müssen, um alles wieder flott zu kriegen“, erklärt Beetz.

Gelungenes Trainerdebüt

7. Februar: Der Waldhof kommt nach der Winterpause gut aus den Startlöchern. Die Trares-Elf schlägt die Stuttgarter Kickers im Nachholspiel mit 3:0. „Wir waren überlegen“, freute sich Trares über sein gelungenes Waldhof-Debüt.

Offensive in Gala-Form

16. Februar: Die Waldhof-Offensive präsentiert sich beim 4:2 beim FSV Mainz 05 II in absoluter Gala-Form.

Rückschlag gegen den FSV

24. Februar: Dämpfer bei der Aufholjagd Richung Relegationsplätze – gegen den FSV Frankfurt verliert der SVW im Carl-Benz-Stadion trotz drückender Überlegenheit mit 0:1. Es soll die einzige Heimniederlage unter Trares bleiben.

Überragender Korte

5. März: Im Fernsehspiel bei Nachbar Wormata Worms erwischt Gianluca Korte einen Glanzabend. Am Ende fährt der SVW einen ungefährdeten 4:0-Sieg ein.

Nur zwei statt acht Tore

10. März: Beim 2:2 gegen Astoria Walldorf lässt der Waldhof Torchancen am Fließband aus. „Wir hätten acht Tore machen können“, seufzt Angreifer Patrick Mayer.

Scholz bleibt treu

15. März: Waldhof-Rückhalt Markus Scholz, einer der besten Torhüter der Regionalliga, verlängert seinen Vertrag am Alsenweg bis ins Jahr 2020. „Wir haben ein tolles Umfeld und wissen das auch zu schätzen“, sagt der Keeper aus Iserlohn (NRW): „Ich freue mich, weiter hier spielen zu können.“

Den Dreier erzwungen

23. März: Der SVW braucht im engen Kampf um Relegationsplatz zwei mit Kickers Offenbach und dem SC Freiburg II jeden Punkt – da fällt es weniger ins Gewicht, dass das 2:0 gegen Stadtallendorf mehr erzwungen als herausgespielt ist.

1:0-Coup beim Spitzenreiter

31. März: Topleistung im Topspiel – der Waldhof gewinnt auswärts bei Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken dank eines Treffers von Jannik Sommer mit 1:0. Ein richtungsweisender Coup im Rennen um die Aufstiegsspiele.

Kapitän geht von Bord

6. April: Ein schmerzlicher Verlust für die Blau-Schwarzen – Kapitän Hassan Amin verlässt zum Saisonende den Verein und schließt sich Drittligist SV Meppen an.

Chancenwucher hält an

8. April: Auch gegen den VfB Stuttgart II macht es der SVW unnötig spannend. Erst vergeben die Mannheimer wieder ihre Chancen, dann sorgt Daniel di Gregorio fünf Minuten vor Abpfiff per Elfmeter für den späten Siegtreffer zum 1:0.

Di Gregorio und Koep gehen

11. April: Da er sich mit Sportchef Jochen Kientz nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen kann, verlässt Daniel di Gregorio den Alsenweg und wechselt ablösefrei zu Regionalliga-Aufsteiger FC Homburg. Kurze Zeit später gibt auch Stürmer Benedikt Koep bekannt, dass er seine Zelte in Mannheim abbricht – er unterschreibt einen Vertrag beim TSV Steinbach.

SVW-Party in Offenbach

14. April: Über 2000 Fans begleiten den Waldhof zum spannungsgeladenen Derby nach Offenbach, in dem eine Vorentscheidung um Platz zwei fällt. Wieder trifft Daniel di Gregorio kurz vor Schluss zum siegbringenden 1:0, doch diesmal ist der Jubel noch größer als gegen den VfB Stuttgart II.

KSC zerstört Pokal-Hoffnung

18. April: Und das nächste große Highlight für die Waldhof-Anhänger folgt sogleich: Fast 3000 Mannheimer wollen im Karlsruher Wildparkstadion die Neuauflage des Südwest-Derbys gegen den KSC im Halbfinale des Verbandspokals miterleben. Die Feststimmung hält diesmal nicht lange an: Die Karlsruher lassen beim nichts anbrennen. alex

Unter Schmerzen zum 2:0

21. April: Neues Spiel, altes Problem: Auch gegen Kellerkind TSV Schott Mainz geht der SVW zu nachlässig mit seinen Chancen um, zu einem ungefährdeten 2:0-Erfolg reicht es dennoch. Hassan Amin, der nach dem Pokalfight in Karlsruhe Schmerzmittel nehmen muss, und Benedikt Koep treffen. Freiburg II ist mittlerweile der letzte verbliebene Rivale um Platz zwei.

Noch zwei Siege fehlen

24. April: Souveräner Auftritt am „Deutschen Eck“: Mit dem 2:0 im Nachholspiel bei der TuS Koblenz verbessert die Trares-Elf ihre Ausgangsposition weiter – der SVW braucht nur noch zwei Siege, um Platz zwei zu sichern.

Wertvolles Unentschieden

28. April: Ein Remis, das letztlich Gold wert ist. Die Mannheimer holen bei Hoffenheim II zweimal einen Rückstand auf und spielen am Ende 2:2. Richtig wertvoll wird das Unentschieden, als Freiburg II gegen Mainz II patzt (2:3). Damit braucht der Waldhof faktisch nur noch einen Punkt aus zwei Spielen, um wieder in den Play-offs dabei zu sein.

Zum dritten Mal dabei

5. Mai: Die Waldhof-Fans feiern nach dem 1:1 gegen den TSV Steinbach ihr Team. Der Punkt reicht, um die dritte Teilnahme an den Aufstiegsspielen in Folge perfekt zu machen. „Jetzt wollen wir das Tüpfelchen auf das i setzen“, fordert Abwehrchef Kevin Conrad. Gegner in den Relegationsduellen wird der West-Meister sein – der KFC Uerdingen oder Viktoria Köln.

Gegner wird Uerdingen

12. Mai: Im bedeutungslosen letzten Ligaspiel verliert eine Waldhöfer B-Elf beim SSV Ulm mit 0:2. Viel wichtiger: Der Relegationsgegner steht nun fest. Die Mannheimer messen sich am 24. und 27. Mai mit dem KFC Uerdingen.

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