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Tennis Lokalmatador Pierre-Hugues Herbert verlangt Deutschlands Nummer eins bei den French Open einiges ab / Williams muss verletzt aufgeben

Alexander Zverev müht sich in die dritte Runde von Paris

Archivartikel

Paris.Alexander Zverev hat bei den French Open nur mit sehr viel Mühe die dritte Runde erreicht. Der US-Open-Finalist rang am Mittwochabend in Paris den Franzosen Pierre-Hugues Herbert in fünf Sätzen mit 2:6, 6:4, 7:6 (7:5), 4:6, 6:4 nieder. Deutschlands bester Tennisprofi benötigte 3:59 Stunden für seinen Erfolg und erreichte damit als erster Deutscher im Stade Roland Garros die dritte Runde. Dort trifft er am Freitag auf den Italiener Marco Cecchinato. Gegen ihn werde ich mich deutlich steigern müssen, sonst wird es nicht reichen“, sagte Zverev über den Paris-Halbfinalisten von 2018. „Großes Kompliment an Alexander Zverev. Er hat sich durchgekämpft. Er ist einfach ein Kampfschwein“, sagte Boris Becker als TV-Experte über Zverev, der einfach nur erleichtert war. „Herbert ist sicherlich der unangenehmste Gegner für mich, weil man einfach keinen Rhythmus bekommt“, sagte Zverev. „Es war erst mein zweites Spiel auf Sand. Ich habe nicht gut gespielt, aber ich bin froh, dass ich weiter bin“, sagte Zverev. „Darum bin ich hier, um Matches zu gewinnen. Sonst bräuchte ich mich nicht bei zehn Grad auf einen Sandplatz zu stellen.“

Dominik Koepfer war zuvor in vier Sätzen am Schweizer Stan Wawrinka gescheitert. Am Donnerstag stehen sich noch Jan-Lennard Struff und Qualifikant Daniel Altmaier gegenüber. Koepfer hatte zuvor alles versucht. Er rannte nach links, nach rechts, wieder nach links, wieder nach rechts. Doch am Ende half aller Einsatz nichts. Gegen einen wie schon in der ersten Runde gegen Andy Murray stark aufspielenden Stan Wawrinka war Koepfer am Ende ohne Chance.

„Er hat mich wie ein Hase am Zaun laufen lassen“, beschrieb Koepfer sein Gefühl auf dem Court Suzsanne Lenglen. 6:3, 6:2, 3:6, 6:1 hieß es nach 2:08 Stunden für den French-Open-Champion von 2015. „Wenn er vorne ist, dann ist er einfach schwer zu schlagen“, sagte Koepfer anerkennend über Wawrinka. Koepfer zog bei aller Enttäuschung trotzdem ein positives Fazit der vergangenen Wochen. Er hat ich durch starke Leistungen auch Respekt bei den Konkurrenten verschafft.

Für Serena Williams ist das Tennis-Jahr dagegen beendet. Die 39-jährige Amerikanerin musste wegen Achillessehnenproblemen kurz vor ihrer Partie gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa aufgeben. Der Traum vom 24. Grand-Slam-Titel und der Einstellung des Rekordes der Australierin Margaret Court erfüllte sich wieder einmal nicht. 

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