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Medizin Uniklinik Mannheim spezialisiert auf Handchirurgie

250 Eingriffe im Jahr

Mannheim.Das Universitätsklinikum Mannheim ist eines der Zentren in Deutschland zur Behandlung von Hand- und Fehlbildungen bei Neugeborenen. Wie der Leitende Oberarzt Daniel Svoboda im Gespräch mit dieser Zeitung sagte, gibt es in Mannheim jährlich rund 250 entsprechende Operationen. Im Kinderkrankenhaus Wilhelmsstift in Hamburg, dem deutschlandweit führenden Klinikum in diesem Bereich, sind es doppelt so viele pro Jahr. Insgesamt schätzt Svoboda die Zahl solcher operativer Eingriffe bei Kleinkindern auf etwa 1000.

Der Mannheimer Ärztin Christiane Otto zufolge – Oberärztin an der Frauenklinik des Uniklinikums –, lassen sich etwaige Fehlbildungen von Füßen und Händen bei Ultraschalluntersuchungen vor der Geburt nicht immer erkennen. Wissenschaftliche Erklärungen für derlei Verformungen liegen nach Aussagen von Otto und Svoboda bisher nicht vor. Jüngst hatte es in einem Krankenhaus in Gelsenkirchen-Buer gehäuft Handfehlbildungen bei Neugeborenen gegeben. 

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