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Coronavirus Breitensport ist im November kaum möglich

Ärger über strikte Regeln

Archivartikel

Mannheim.Im November gelten auch für den Breitensport verschärfte Regelungen, mit denen die Politik auf die steigenden Corona-Fallzahlen reagiert. Viele Mannheimer Vereinsverantwortliche und Sportstättenbetreiber kritisieren die strikte Pandemie-Verordnung in Baden-Württemberg. Bei den Tennisvereinen ist das Unverständnis besonders groß, da sich im November nur zwei Personen in einer Tennishalle aufhalten dürfen – unabhängig von ihrer Größe und der Anzahl der vorhandenen Plätze.

Gerald Marzenell, der in Mannheim eine Tennis-Akademie betreibt, kritisiert diese Vorgabe scharf. Dass trotz Hygienekonzepten und großem Abstand nur einer von mehreren Tennisplätzen bespielt werden dürfe, sei „unsinnig und realitätsfern“.

Tischtennisplatten zugänglich

Auch Badminton und Reitunterricht sind nur in Kleinstgruppen oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt möglich. Der Reit- und Fahrverein Mannheim-Sandhofen hat sich daher entschlossen, seinen Betrieb vorübergehend zu schließen. Auch öffentliche Sportanlagen dürfen nur von Spitzensportlern, Schulen oder für den Studienbetrieb genutzt werden. Laut Stadtverwaltung sind aber öffentliche Tischtennisplatten zugänglich – soweit sie sich auf Kinderspielplätzen befinden. tbö

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