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Migration Helfer in Mannheim erinnern sich an die Herausforderung im Herbst 2015

Als die Flüchtlinge kamen

Mannheim.Ohne die große Unterstützung vieler ehrenamtlicher Bürger hätten es die Behörden in der Region nicht geschafft, im Herbst 2015 die große Zahl von Flüchtlingen zu versorgen. Das betont das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe genauso wie die Stadt Mannheim. Ohne die Ehrenamtlichen „hätten wir die Herausforderung in Deutschland so nicht bewältigen können“, so Jochen Zühlcke, damals wie heute zuständiger Abteilungsleiter beim RP. „Ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen wäre es schiefgegangen“, sagt auch Daphne Hadjiandreou-Boll, im Herbst 2015 Koordinatorin bei der Stadt Mannheim für ehrenamtliche und professionelle Flüchtlingshilfe. Im November 2015 waren allein in Mannheim rund 15 000 Schutzsuchende untergebracht, überwiegend in den leeren Kasernen der US-Armee. In einer Serie will diese Zeitung in den nächsten Wochen in Gesprächen mit Beteiligten auf diese Zeit zurückblicken.

Alle seien damals unter großem Druck gewesen, erinnert sich Zühlcke. „Wir haben immer gedacht, jetzt hätten wir genug Platz, das waren ja riesengroße Einrichtungen. Aber es kamen Monat für Monat mehr.“ imo

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