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Chemie Vorstandschef erwartet schwieriges drittes Quartal

BASF dämpft Erwartungen

Ludwigshafen.Die BASF fährt wegen der Pandemie weiter auf Sicht und gibt noch immer keine Ziele für das Gesamtjahr aus. Die unsichere Datenlage lasse eine verlässliche Prognose nicht zu, erklärte der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller. „Unsere Kunden bleiben sehr vorsichtig. Sie bestellen häufig geringere Mengen“, erklärte er. Aufgrund der kurzfristigen Bestellungen habe BASF keine Sicht über die nächsten zwei Monate hinaus. Brudermüller rechnet mit einem schwierigen dritten Quartal.

Im abgelaufenen zweiten Quartal verzeichnete der Ludwigshafener Chemiekonzern einen starken Rückgang bei Umsatz und Betriebsergebnis. Unter dem Strich steht ein Verlust von fast 880 Millionen Euro. Der geplante Personalabbau läuft weiter, auch am Standort Ludwigshafen nimmt die Belegschaft ab. 

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