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Bildung Schlechtes Zeugnis für Baden-Württemberg

Betreuung der Schüler als Problem

Berlin/Stuttgart.Sachsen steht im Vergleich der Bundesländer bei der Bildung weiter an der Spitze. Das geht aus dem „Bildungsmonitor 2019“ hervor, den die wirtschaftsnahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag in Berlin vorgelegt hat. Der Freistaat landete im jährlichen Länderranking zum 14. Mal auf Platz eins. Dahinter folgen Bayern und Thüringen.

Baden-Württemberg belegt Rang sechs und liegt damit zum ersten Mal seit Beginn der jährlichen Auswertung im Jahr 2004 nicht auf einem der ersten vier Plätze. Zu den Problemen in Baden-Württemberg gehörten eine unterdurchschnittliche Ganztagsbetreuung sowie Mängel bei der Integration ausländischer Schüler.

Hessen (Platz zehn) hat Defizite beim Lehrer-Schüler-Verhältnis; dafür verlassen vergleichsweise wenig ausländische Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Rheinland-Pfalz hat sich auf den siebten Platz verbessert. Als besondere Stärke von Rheinland-Pfalz hebt die Studie hervor, dass sich die soziale Herkunft der Kinder nur gering auf den Bildungserfolg auswirke. Nachholbedarf sieht die Studie bei der Qualifikation des Kita-Personals. 

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