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Bürstadt Konferenz zum Thema Schulen sorgt für Aufregung

Bobstadt als Notlösung

Archivartikel

Bürstadt.Müssen Bürstädter Kinder bald nach Bobstadt in die Schule, weil die Schillerschule nicht mehr alle aufnehmen kann? Diese Frage sorgte in der Regionalkonferenz zum Schulentwicklungsplan für Aufregung. Eingeladen hatte der Kreis als Schulträger – und zwar ausgerechnet in die Schillerschule in Bürstadt.

Bürgermeisterin Bärbel Schader versuchte, die Wogen zu glätten. Bei den zu erwartenden Schülerzahlen werde eine Maximalprognose zugrunde gelegt, erklärte sie. Diese mache eine siebenzügige Grundschule in Bürstadt notwendig. Der Kreis plant allerdings seit Monaten, sechs Klassen pro Jahrgang im neuen Anbau der Schillerschule unterzubringen. Dies soll auch so bleiben. „Wir reden – wenn überhaupt – von zehn Kindern zu viel“, sagte Schader.

Noch eine Sorge wurde laut bei der Konferenz: Dass ein Gymnasium in Lorsch gebaut werden könnte – und Schüler aus Bürstadt und Lampertheim abwandern, die sonst EKS oder LGL besuchen würden. cos

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