Thema des Tages

Terrorismus Neuseeland will Waffenrecht verschärfen

Brutaler Anschlag auf Moscheen

Christchurch.Als Konsequenz aus dem Terroranschlag auf zwei Moscheen mit mindestens 49 Toten verschärft Neuseeland das Waffenrecht. „Unsere Waffengesetze werden sich ändern“, versprach Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag (Ortszeit). Der Tatverdächtige habe im November 2017 einen Waffenschein erworben. Bei ihm seien fünf Schusswaffen gefunden worden, darunter zwei halbautomatische, die er legal habe erwerben können, sagte sie.

Als mutmaßlicher Haupttäter war gestern ein 28-jähriger Australier festgenommen worden. Der australische Premierminister Scott Morrison sprach von einem „rechtsextremistischen gewalttätigen Terroristen“.

Zur Zeit des Freitagsgebets hatte ein Mann in die Al-Nur-Moschee von Christchurch mit einer Schnellfeuerwaffe um sich geschossen. Seine Tat filmte er mit einer Helmkamera und übertrug die Bilder ins Internet. Die Polizei zählte am Tatort 41 Leichen. Einige Zeit später wurden in einer anderen Moschee der Stadt weitere Menschen erschossen. Der Täter soll den Anschlag in einem „Manifest“ im Internet ankündigt haben. dpa