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Bildungsrat Nach Ausstieg gilt Staatsvertrag als Lösung

Bund will Vorschlag

Berlin.Nach dem Ausstieg Bayerns und Baden-Württembergs aus dem geplanten Nationalen Bildungsrat richten sich viele Hoffnungen auf einen möglichen Staatsvertrag der Länder. Ein Ziel bleibt weiterhin, für mehr Vergleichbarkeit in der Bildung zu sorgen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) argumentierte, die Länder müssten nun klären, wie sie weiter vorgehen wollen. Nach Einschätzung von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich der geplante Nationale Bildungsrat nach dem Ausstieg der beiden Süd-Länder erledigt. Das Ansinnen sei aber trotzdem existent und sollte nun in einem Staatsvertrag geregelt werden, sagte er. Bayern und Baden-Württemberg hatten am Wochenende erklärt, sich nicht an dem Nationalen Bildungsrat zu beteiligen, dessen Aufbau Union und SPD vereinbart hatten. Das Gremium sollte aus Vertretern von Bund und Ländern bestehen, die Empfehlungen zu Bildungsthemen aussprechen sollten. Darunter fallen ganz praktische Probleme wie die Vergleichbarkeit des Abiturs. dpa

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