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Impfstoff Neue Allianz soll Zulassung beschleunigen

Curevac und Bayer kooperieren

Archivartikel

Berlin.Der Pharmakonzern Bayer und das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac ziehen bei einem Corona-Impfstoff an einem Strang. Die beiden Unternehmen schlossen einen Kooperations- und Servicevertrag, wie sie am Donnerstag mitteilten. Curevac sitzt seit längerem an der Entwicklung eines Impfstoffes, dessen Marktzulassung aber noch nicht absehbar ist. Bayer soll nun etwa bei der aufwendigen Datenaufbereitung unterstützen, wie Christof Hettich dieser Redaktion mitteilte. Hettich ist einer der Geschäftsführer des Hauptinvestors von Curevac, der dievini Hopp Holding in Heidelberg. Mit seiner Expertise könne Bayer den Zulassungsprozess beschleunigen. Zudem soll das Unternehmen die Lieferketten im Blick haben.

Im Dezember hatte Curevac grünes Licht für den Start seiner zulassungsrelevanten klinischen Phase-III-Studie erhalten. In dieser Phase geht es darum, die Sicherheit und Wirksamkeit zu prüfen. Auch der Curevac-Impfstoff basiert auf mRNA – wie die bereits in der EU zugelassenen Produkte von Biontech/Pfizer und Moderna. Mit einer Zulassung plane Curevac Ende des ersten Quartals 2021, so Hettich. Für diesen Fall haben sich die EU-Staaten 405 Millionen Dosen gesichert. dpa/jor

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