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Mordfall Tatort nach sieben Jahren umgestaltet

Erinnerung an Gabriele Z.

Archivartikel

Mannheim.Sieben Jahre nach dem Mord an der Austauschstudentin Gabriele Z. in Mannheim ist am Tatort von damals eine neue Erinnerungsstätte entstanden. Gebaut und entworfen hat sie der Verein Sicherheit in Mannheim (Sima) gemeinsam mit Hilfe der Stadt und der Streetart-Künstlerin Steffi Peichal. „Wir wollten unseren Beitrag leisten und die Person Gabriele nicht vergessen“, sagt Erster Bürgermeister Christian Specht.

Der Tatort ist gleichzeitig auch der Fundort der toten Litauerin und liegt unterhalb der Kurt-Schumacher-Brücke, zwischen der Straßenbahnhaltestelle „Rheinstraße“ und Quadrat C 8. Am 4. Oktober 2013 entdeckte eine Frau aus dem Drogenmilieu die Leiche der Studentin in einem Gebüsch. Die 20-Jährige war vergewaltigt und erdrosselt worden, der Täter wurde im Jahr darauf zu einer lebenslangen Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt. Mit der Umgestaltung will der Verein den Ort, der in einem sogenannten Angstraum liegt, ein Stück sicherer machen für andere. Die Familie der getöteten Gabriele Z. befürworte, dass der Platz nun neue Zuwendung bekommt, erklärt deren Anwältin Sabrina Hausen. lia/lok

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