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AfD Rechte Gruppierung soll laut Höcke Aktivitäten zurückfahren

„Flügel“ lenkt nach Vorstandsbeschluss ein

Archivartikel

Berlin.Nach dem Votum der AfD-Spitze, die innerparteiliche „Flügel“-Gruppierung aufzulösen, hat deren Gründer, Björn Höcke, signalisiert, die Aktivitäten zurückzufahren. Der Verfassungsschutz hatte den „Flügel“ als rechtsextreme Bestrebung eingestuft. Kritiker des „Flügels“ in der AfD befürchten deshalb, dass die gesamte Partei demnächst vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft werden könnte.

Einen politischen Kurswechsel kündigte der Thüringer AfD-Chef Höcke aber nicht an. Man brauche nun einen Impuls, der über den Flügel hinaus die Einheit der Partei betone. Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel appellierte an alle Parteimitglieder, sich auf das Gemeinsame zu konzentrieren.

Parteichef Jörg Meuthen stellte am Sonntag klar, er erwarte „eine ganz konkrete Abschaffung der bestehenden institutionellen und organisatorischen Strukturen des ,Flügels’“. CSU-Generalsekretär Markus Blume forderte, dass nun die gesamte AfD vom Verfassungsschutz beobachtet werden müsse. dpa

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