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BASF-Prozess Fahrlässig falsches Rohr angeschnitten

Freispruch gefordert

Archivartikel

Frankenthal.Im Prozess um die BASF-Explosionskatastrophe mit fünf Toten und 44 Verletzten hat die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung eine Haftstrafe von einem Jahr gefordert, die zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Das Unglück sei auf ein Augenblicksversagen des Angeklagten zurückzuführen. Der Schlosser aus Mannheim habe bei Reparaturarbeiten das falsche Rohr angeschnitten. „Danach war nichts mehr zu retten.“

Die Verteidigung forderte einen Freispruch für den 63-Jährigen. So habe das „unzureichende Sicherheitskonzept“ der BASF das Unglück möglich gemacht. Die Opfer-Anwälte plädierten in Frankenthal auf zwei Jahre Gefängnis. Alles andere sei den Angehörigen nicht zuzumuten. Das Urteil fällt am Dienstag. sin

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