Thema des Tages

Salierbrücke Stimmen aus der Region zur Bauverzögerung

Frust macht sich breit

Speyer/Region.Chaos auf den Straßen, Sorgen beim Handel und sinkende Besucherzahlen in Speyer: Die Nachricht von der einjährigen Verzögerung bei der Sanierung der Salierbrücke sorgt bei den Betroffenen für reichlich Frust. Demnach werden sich die Arbeiten bis ins Frühjahr 2022 hinausziehen. Ursprünglich betrug die Bauzeit 26 Monate und sollte im März 2021 abgeschlossen sein (wir berichteten).

„Das ist eine sehr bittere Pille für Speyer“, betonte etwa Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler am Freitag. „Einzelhandel und Unternehmen werden weitere Einbußen hinnehmen müssen. Für die Pendlerströme nach Speyer bedeutet es in vielen Fällen längere Anfahrtszeiten“, so die Stadtchefin. Kleinere Unfälle auf den Ausweichrouten würden sofort für chaotische Zustände auf den Straßen sorgen, die Zahl der Besucher in der Stadt sei in den vergangenen Monaten schon deutlich gesunken.

„Die neuen Informationen des Regierungspräsidiums über die Salierbrücke machen mich alles andere als glücklich. Sie sind für uns alle ärgerlich. Die nachteiligen Auswirkungen der Sperrung spüren wir täglich“, so Hockenheims Oberbürgermeister Marcus Zeitler. Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born (SPD) sprach von einem „schweren Schlag“. kaba

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