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Autobahn A 6 Reilingen will keine Tank- und Rastanlage

Gemeinderat lehnt Pläne ab

Archivartikel

Hockenheim/Reilingen.Vertreter des Regierungspräsidium Karlsruhe informierten an diesem Dienstag in der Hockenheimer Stadthalle über ihre Pläne zur Erweiterung der Tank- und Rastanlage Hockenheim-West. Demnach böte sich zur Erhöhung der Stellplatzkapazitäten ein Alternativstandort auf einem derzeit landwirtschaftlich genutzten Bereich der Nachbargemeinde Reilingen an.

Gegen die Erweiterungspläne formierte sich Protest – nicht nur in einer Demonstration der Bürgerinitiative Pro Stadtwald C4, sondern auch im Reilinger Gemeinderat. Der dortige Bürgermeister Stefan Weisbrod zeigte sich verwundert und befremdet, dass man in der Nachbarstadt seit Wochen und Monaten gegen die Pläne zur Erweiterung der Rastanlage und für den Erhalt des Stadtwalds agiere und Reilinger Gemarkung als Alternative ins Spiel gebracht werde.

Unterstützung bekommt er von den Fraktionen seines Gemeinderates. Dort lehnt man einstimmig die Idee des Regierungspräsidiums ab, auf Reilinger Gemarkung einen Alternativstandort für eine Erweiterung der Tank- und Rastanlage zu sehen.

Das deutliche Votum des Rates wertete Bürgermeister Weisbrod als klares Zeichen, die Überlegungen des Regierungspräsidiums zurückzuweisen. aw/ras

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