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Fußball DFB-Präsident setzt sich im „Fall Özil“ zur Wehr / Ziel: EM in Deutschland

Grindel spricht – und räumt Fehler ein

Archivartikel

Frankfurt.DFB-Präsident Reinhard Grindel hat in der Affäre um den Rücktritt von Nationalspieler Mesut Özil Fehler eingeräumt, sich aber gegen Rassismus-Vorwürfe zur Wehr gesetzt. „Für den Verband und auch für mich persönlich weise ich dies entschieden zurück“, hieß es in seiner ersten persönlichen Erklärung. Vier Tage hatte er seit Veröffentlichung der Abrechnung Özils mit dem Deutschen Fußball-Bund geschwiegen.

Grindel will nicht nur aus der Causa Özil die Konsequenzen ziehen, sondern nach dem Aus in der WM-Vorrunde die Nationalmannschaft wieder auf Vordermann bringen und vor allem die EM 2024 ins Land holen. Vom Erfolg dieser Bewerbung dürfte auch Grindels weiteres Schicksal im DFB abhängen.

„Die Werte des DFB sind auch meine Werte. Vielfalt, Solidarität, Antidiskriminierung und Integration, das alles sind Werte und Überzeugungen, die mir sehr am Herzen liegen“, betonte Grindel in seiner Stellungnahme. dpa