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Corona Stadt erinnert Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit einer Kampagne an die Verhaltensregeln

Hat eine zweite Welle Mannheim schon erreicht?

Archivartikel

Mannheim.Sind die steigenden Coronavirus-Infektionszahlen in Mannheim bereits die zweite Welle? Dazu verweist man bei der Stadt auf die Einteilungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Dieses verfüge über keine Definition dafür, was bei Infektionsgeschehen eine Welle sei.

„Ob und wann Infektionen nach einem Abflauen wieder steigen, hängt etwa von Schutzmaßnahmen wie etwa (Reise)-Verhalten ab“, betont Stadtsprecherin Beate Klehr-Merkl. Im Zentrum der Beobachtungen stehe in Mannheim weiter die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die als Messzahl für die Bewertung des Infektionsgeschehens und „entsprechender Kontrollmaßnahmen“ gilt. Sie entspricht der Zahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100 000 Einwohner. „Ab Überschreiten einer internen ,Vorwarnstufe’ von 35 neu gemeldeten Fällen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen wird demnach das Infektionsgeschehen besonders beobachtet“, sagt Klehr-Merkl.

In Mannheim liege dieser Wert bei 25,9 (Stand: Freitag, 17 Uhr). Zuletzt bewegte er sich zwischen 18 und 25. „Wir beobachten die Situation sehr sorgfältig“, so Klehr-Merkl. Ausschlaggebend für die Beurteilung „einschränkender Maßnahmen“ sei auch, ob es zu einer Überforderung des Gesundheitssystems komme. „Dies ist in Mannheim derzeit nicht der Fall“. Die Stadt appelliert indes mit einer Kampagne an Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Verhaltensregeln zu befolgen. see

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