Thema des Tages

„Aufstehen“ Klaus Staeck verurteilt neue linke Sammelbewegung

Heftige Kritik an Wagenknechts Plänen

Archivartikel

Berlin/Heidelberg.Noch vor dem offiziellen Start ihrer neuen Sammlungsbewegung „Aufstehen“ am 4. September erntet Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht dafür heftige Kritik – auch aus den eigenen Reihen und vonseiten der SPD.

Der Heidelberger Plakatkünstler Klaus Staeck sagte im Gespräch mit dieser Zeitung: „Bisher ist ,Aufstehen’ nur der Versuch einer Umschichtung innerhalb des linken Lagers. Das Ganze ist für mich mehr eine mediale Inszenierung mit hohem Selbstdarstellungspotenzial für die Initiatoren.“

Wagenknecht wirbt mit ihrer linken Bewegung um unzufriedene Anhänger von SPD und Grünen. Es gehe ihr nicht um die Gründung einer neuen Partei, sondern um „andere parlamentarische Mehrheiten, weil wir eine andere Regierung wollen“, sagte sie am Wochenende. Zugleich bekräftigte sie ihre Absage an ein rot-rot-grünes Bündnis. Am Samstag ging die Website „www.aufstehen.de“ online.

Führende Politiker der Linkspartei wie die Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger hatten sich bereits früher von Wagenknechts Plänen distanziert.

Zum Thema