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Lampertheim Fußballer legt Berufung gegen Urteil ein

Hitlergruß vor Gericht

Lampertheim.Der Fall eines Fußballspielers der SG Hüttenfeld, der nach einem Tor den Hitlergruß gezeigt und ein Hitlerbärtchen angedeutet haben soll, wird jetzt vor dem Landgericht Darmstadt weiterverhandelt. Der Anwalt des heute 27-Jährigen hat Berufung gegen das Urteil des Lampertheimer Amtsgerichts eingelegt. Dort war der Fußballer Anfang Februar wegen der Verwendung nationalsozialistischer Kennzeichen und wegen Beleidigung schuldig gesprochen worden. Das Urteil sah eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro vor. Der Angeklagte hatte die Tat bestritten. Doch die Kammer hatte dessen Schuld als erwiesen angesehen, zumal er durch Zeugenaussagen ausnahmslos belastet worden war. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Fußballspieler eine beleidigende Geste in Richtung des dunkelhäutigen Trainers der gegnerischen Mannschaft gemacht hatte. red

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