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Syrien

Idlib muss bangen

Archivartikel

Teheran.Russland, die Türkei und der Iran haben sich bei einem Gipfel in Teheran nicht auf ein gemeinsames Vorgehen zur bevorstehenden Offensive der syrischen Regierung auf die Rebellen in Idlib geeinigt. In einer gestern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung war keine Rede von konkreten Maßnahmen. International wird eine humanitäre Katastrophe befürchtet, weil eine Offensive in der letzten noch von Rebellen gehaltenen syrischen Provinz rund drei Millionen Zivilisten treffen würde.

In der vage gehaltenen Erklärung der drei Präsidenten Wladimir Putin, Hassan Ruhani und Recep Tayyip Erdogan hieß es, man sei entschlossen, Zivilisten zu schützen und die humanitäre Situation zu verbessern. dpa