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Finanzen Brüssel stellt eine Reihe von Ideen zur Diskussion / Zustimmung der Staaten fraglich

Juncker schlägt Europäischen Währungsfonds vor

Brüssel.Zum Schutz vor künftigen Finanzkrisen bringt die EU-Kommission eine Reihe von Reformen ins Gespräch. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll nach ihrem Willen in einen Europäischen Währungsfonds (EWF) umgewandelt werden. Zudem solle das Amt eines EU-Finanzministers eingerichtet werden, teilte die Brüsseler Behörde gestern mit. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssten zustimmen. Bereits vorab gab es erheblichen Gegenwind für die Projekte. Das „Nikolauspaket“ von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker dürfte nun für jahrelange Debatten sorgen.

Der künftige EU-Finanzminister soll mehrere Funktionen auf sich vereinen und gleichzeitig Vizepräsident der EU-Kommission und Eurogruppen-Vorsitzender sein. Der ESM steht unter der Kontrolle der Eurostaaten. Er kann vor allem Kredite an pleitebedrohte Krisenstaaten vergeben. (dpa)

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