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Konsum IHK Rhein-Neckar veröffentlicht Studie / Handelsverband warnt vor stärkerem Onlinemarkt

Kaufkraft in der Region hoch

Archivartikel

Mannheim/Rhein-Neckar.Das durchschnittliche Einkommen in der Rhein-Neckar-Region ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 24 840 Euro gestiegen. Das teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar am Freitag bei der Veröffentlichung ihrer Kaufkraftanalyse mit. Demnach gehöre der Bezirk bundesweit weiter zu den attraktivsten Einzelhandelsregionen mit der höchsten Kaufkraft. Mannheim habe für den Einzelhandelsumsatz im Bezirksgebiet der IHK eine „herausragende Bedeutung“.

Das Ergebnis der Analyse „ist Beleg für die starke Wirtschaftsregion mit einer geringen Arbeitslosenquote“, heißt es im Bericht der IHK. Demnach sei das durchschnittliche Einkommen in Weinheim (28 716 Euro), Walldorf (28 508) und Ladenburg (28 477) am höchsten und deutlich über dem des Landes (25 860) und des Bundes (24 000).

Etwa acht Prozent der Kaufkraft fließen in den Onlinehandel. Der Einzelhandel spüre das an rückläufigen Kundenzahlen, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Nordbaden, Swen Rubel.

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