Thema des Tages

Verkehr Politik und Industrie erhöhen finanzielle Anreize / 50 000 neue Ladestationen bis 2022 / Mannheim setzt auf neue Konzepte

Kaufprämie für E-Autos wird verlängert und aufgestockt

Berlin/Mannheim.Bundesregierung und Autoindustrie haben sich bei einem Spitzentreffen auf eine milliardenschwere höhere Kaufprämie für Elektroautos verständigt. Beide Seiten übernehmen wie bisher jeweils zur Hälfte die Kosten, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend aus Regierungskreisen erfuhr.

Die ursprünglich bis Ende 2020 befristete Kaufprämie soll bis Ende 2025 verlängert und deutlich angehoben werden. Für rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40 000 Euro soll der Zuschuss von bisher 4000 Euro auf 6000 Euro steigen. Für Autos mit einem Listenpreis über 40 000 Euro soll der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5000 Euro liegen. Auch bei Plug-in-Hybriden soll die Prämie steigen.

Bis 2022 sollen in Deutschland 50 000 neue Ladestationen für E-Autos entstehen. Das sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am späten Montagabend nach dem „Autogipfel“ in Berlin.

Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz setzt für mehr Lebensqualität in den Städten eher auf den Ausbau des ÖPNV und Radverkehrs sowie umweltverträglichere Logistik-Konzepte. Der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Ludwigshafen, Joachim Alexander, sieht kaum Bedarf an öffentlichen Ladestationen. Viel wichtiger sei den Menschen, im privaten Raum Zugang zu Auflademöglichkeiten zu haben. 

Zum Thema