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Bundesgartenschau Programm wird hier produziert

Keine Stars engagiert

Archivartikel

Mannheim.Das Kulturprogramm bei der Bundesgartenschau in Mannheim im Jahr 2023 soll sich von dem bisheriger Gartenschauen gravierend unterscheiden. Das kündigt Fabian Burstein, bei der Bundesgartenschau-Gesellschaft seit Jahresbeginn als Projektleiter Kultur/Veranstaltungen tätig, im Gespräch mit dieser Redaktion an. Er wolle ein Begleitprogramm bieten, „wie es in der Form noch keine Bundesgartenschau hatte“, weil alles hier vor Ort produziert werde. Damit erziele Mannheim „ein Alleinstellungsmerkmal“, verspricht er.

Burstein kam 2013 aus Wien als Leiter des Kulturzentrums Forum nach Mannheim. 2016 wechselte er nach Ludwigshafen, war dort für das Kulturbüro, das Kulturzentrum dasHaus, Kulturförderung und kulturelle Stadtentwicklung sowie Festivals zuständig. 2019 ging er nach Wien zurück, von wo aus er nun für Mannheim arbeitet.

Capitol und Popakademie

Er wolle „ganz sicher kein eingekauftes Programm“, versichert Burstein. Das bedeute, er werde keine Shows, fremde Gastspiele oder große Stars nach Mannheim holen. „Es gibt keinen popkulturellen Größenwahn“, betont er. Vielmehr wolle die Bundesgartenschau-Gesellschaft jeweils mit Institutionen aus der Region selbst kulturelle Events der verschiedensten Art produzieren. Dabei sollten die Veranstaltungen die vier Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrung „künstlerisch behandeln“.

Sicher ist nach seinen Angaben die Kooperation mit der Popakademie sowie dem Capitol. Mit dem Nationaltheater und zahlreichen weiteren Akteuren der freien Szene führe er demnächst Gespräche. pwr

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