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Umfragen Die Corona-Krise hat den Umwelt- und Naturschutz in den Hintergrund geschoben / Nach wie vor alarmierende Meldungen

Klimawandel wird als weniger bedrohlich empfunden

Mannheim.In der Corona-Krise spielt der Klimawandel für die Deutschen eine deutlich geringere Rolle als noch zu Jahresbeginn. Das jüngste Politbarometer der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen belegt die Entwicklung: Für 67 Prozent der Deutschen ist die Corona-Krise derzeit das wichtigste Problem, gefolgt von der Wirtschaftslage (14 Prozent). Erst auf Platz drei folgt der Komplex Umwelt/Klimawandel, den zwölf Prozent der Befragten nennen.

Mitte Januar war das noch ganz anders. Damals wurde die Erderwärmung von 45 Prozent der Befragten als das drängendste Problem wahrgenommen.

Gleichwohl reißen Meldungen in Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht ab. So alarmiert eine Hitzewelle in den arktischen Regionen Russlands derzeit die Wissenschaft. In der Stadt Werkojansk nördlich des Polarkreises sollen sogar 38 Grad Celsius erreicht worden sein. Und neue Messungen der Universität Erlangen-Nürnberg belegen den dramatischen Schwund der Alpengletscher. mad

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