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Marchivum Virtuelle Ausstellung zur Stadtgeschichte

Kurfürsten sprechen

Mannheim.Im Herbst dieses Jahres soll im Erdgeschoss des Marchivums die stadtgeschichtliche Ausstellung eröffnet werden. Schon beim Umbau des früheren Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg in der Neckarstadt für das städtische Archiv war dafür das Erdgeschoss frei gehalten worden. Nun beginnen dort am Montag aufwendige Arbeiten an der Lüftungstechnik, für Daten- und Lichtleitungen. Dann wird die rein virtuell gestaltete Ausstellung aufgebaut, die sich von der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Lorscher Kodex im Jahr 766 bis nach dem Zweiten Weltkrieg erstreckt.

Das komplette Konzept basiert auf modernen Visualisierungen, Projektionen und Animationen. So können Besucher wissenschaftliche Leistungen und Erfindungen an einem Medientisch spielerisch erkunden, auf einem Benz-Automobil die Stadt um das Jahr 1900 herum fahrend erleben oder die Geschichte des Wasserturms entdecken. Gemälde der Kurfürsten werden so animiert, dass sie zu den Besuchern sprechen. Marchivum-Direktor Ulrich Nieß kündigte einen „in der deutschen Museumslandschaft einzigartigen Lern- und Erlebnisort an“, der „spektakulär“ werde.

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