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Justizministerin Bergsträßer Abgeordnete tritt nicht mehr an

Lambrecht will aufhören

Archivartikel

Berlin/Bergstraße.Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Bergstraße, wird bei der Bundestagswahl im kommenden Herbst nicht mehr antreten. In einer Erklärung an ihre Parteifreunde schrieb die 55-Jährige, „dass Politik als Beruf nur auf Zeit ausgeübt werden sollte.“ Lambrecht gehört seit 1998 dem Bundestag an. Seitdem übernahm sie verschiedene verantwortungsvolle Aufgaben als zunächst rechtspolitische Sprecherin ihrer Partei, später als Parlamentarische Geschäftsführerin, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als Parlamentarische Staatssekretärin erst im Justiz- und dann im Finanzministerium, bevor sie am 19. Juni vorigen Jahres – an ihrem 54. Geburtstag – von der Nominierung als neue Justizministerin in der Nachfolge der ins Europaparlament gewechselten Katarina Barley erfuhr.

Die Sozialdemokratin legte in Viernheim ihr Abitur ab, wo sie sich 1995 auch als Rechtsanwältin selbstständig machte. In die SPD war sie 1982 eingetreten, ab 1985 gehörte sie der Viernheimer Stadtverordnetenversammlung an. seg/red

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