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Corona Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs in Mannheim zu Schulbeginn noch nicht absehbar

Land will Extra-Busfahrten finanzieren

Archivartikel

Mannheim.Zum Schulbeginn in Baden-Württemberg am kommenden Montag haben die Stadt Mannheim und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) angekündigt, die Auslastung des öffentlichen Nahverkehrs zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen.

„Das Mobilitätsverhalten der Fahrgäste hat sich durch Corona geändert“, erläutert RNV-Pressesprecherin Susann Becker. Deshalb werde die RNV in Abstimmung mit der Stadt die Situation in den ersten zwei bis drei Schultagen intensiv beobachten. „Um Erweiterungen des Bus-Fuhrparks zu ermöglichen, bemüht sich die Stadt Mannheim zusammen mit den übrigen kommunalen Aufgabenträgern für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und dem zuständigen Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) um die hierfür erforderliche finanzielle Unterstützung der Landesregierung Baden-Württemberg“, so Corinna Hiss, Sprecherin des für den ÖPNV zuständigen Dezernats I.

Laut Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat das Land Baden-Württemberg derweil angekündigt, die Kosten für zusätzliche Busfahrten im ÖPNV zu 80 Prozent zu übernehmen. Auch das Land Rheinland-Pfalz habe die Landkreise und kreisfreien Städte darüber informiert, das eine mögliche Förderung beantragt werden könne. In Hessen sei eine ähnliche finanzielle Hilfe vorgesehen. 

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