Thema des Tages

Turley Gesellschaft wollte andere Medien bevorzugen

Mailpanne bei der MWSP

Archivartikel

Mannheim.Vor einem für den 11. April verabredeten Interview des „Mannheimer Morgen“ („MM“) zu Turley mit den Geschäftsführern der städtischen Gesellschaft MWSP, Achim Judt und Karl-Heinz Frings, diskutiert die MWSP darüber, die kritischsten vom „MM“ vorab geschickten Fragen zuvor anderen Medien zu beantworten. Dies geht aus einem internen E-Mailverkehr aus der Gesellschaft hervor, der dem „MM“ vorliegt.

Konkret schlug Judt in einer Mail unter anderem an Frings und Christian Franke (MWSP-Pressesprecher) vor, ein Pressegespräch mit „Rhein-Neckar-Zeitung“, „Rheinpfalz“ und einem Blogger zu führen. Dabei sollten die 23 vom „MM“ gestellten Fragen zum Weiterverkauf auf Turley, zu den neuen Investoren und Entwicklungen auf der Konversionsfläche Sullivan vorab beantwortet werden. Teilweise waren diese Fragen des „MM“ erstmals Ende Februar und Anfang März gestellt worden und teils unbeantwortet geblieben.

Die MWSP schrieb gestern, sie habe in der Mail „wie üblich eine Kommunikationsstrategie entworfen, die sich in keiner Weise gegen den Mannheimer Morgen und die bis dato professionelle Zusammenarbeit richtet“. stp

Zum Thema