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Reiss-Engelhorn-Museen Ausstellungen „Tutanchamun“ und „Normannen“ geplant

Maske des Pharao kommt

Archivartikel

Mannheim.Zwei große, spektakuläre neue Ausstellungsprojekte planen die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Ab Mai 2020 wird die Sonderschau „Tutanchamun – Sein Grab und seine Schätze“ in der Quadratestadt zu sehen sein, darunter eine Nachbildung seiner weltberühmten goldenen Totenmaske.

Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion der Ausgrabungen von Howard Carter im Jahr 1922. Insgesamt werden etwa 1000 Exponate nach Mannheim kommen. Die Ausstellung stammt von SC Exhibitions und war gerade fünf Jahre auf Amerika-Tournee. Nun wird sie mit Hilfe der Ägyptologen des Mannheimer Museums „völlig neu konzipiert und präsentiert“, sagte Generaldirektor Alfried Wieczorek.

Komplett selbst in Mannheim erarbeitet wird derzeit die neue Sonderschau „Normannen“ für 2021/22. „Damit widmen wir zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum eine kulturhistorische Ausstellung der faszinierenden Geschichte der Normannen“, so Wieczorek. „Man hat uns exzellente Leihgaben zugesagt“, lobte der Generaldirektor.

Für beide Veranstaltungen werben die Reiss-Engelhorn-Museen ab heute auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) Berlin, wo sie erstmals einen gemeinsamen Stand mit dem Historischen Museum der Pfalz in Speyer haben.

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