Thema des Tages

Natur Frösche und Kröten vertrocknen in Rheinauen und Bruchwäldern

Massensterben der Amphibien

Worms.Moorfrosch und Geburtshelferkröte geht es schlecht: Regenmangel und der heiße Sommer haben ein großes Amphibiensterben in Rheinhessen ausgelöst.

Wie ein Experte der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt, sind die Bestände der 18 heimischen Arten dramatisch geschrumpft.

Grund dafür sei der um zwei bis drei Meter gesunkene Grundwasserspiegel. Für zusätzlichen Verdruss sorge der aus den USA eingewanderte Kalikokrebs, der sich in den Altrheinarmen explosionsartig ausgebreitet habe und sich von Wasserfrosch-Larven ernähre.

Damit die Amphibien trotz des Klimawandels überleben können, müssten nach Einschätzung des Wormser Experten künftig mehr Rückzugsräume für die Tiere geschaffen werden. sin