Thema des Tages

Daimler Konzern beziffert weltweiten Stellenabbau / Auswirkungen auf Mannheim noch unklar

Mehr als 10 000 Jobs fallen weg

Stuttgart/Mannheim.Das Sparprogramm beim Autobauer Daimler wird in den kommenden drei Jahren weltweit mehr als 10 000 Arbeitsplätze kosten. Um wie geplant 1,4 Milliarden Euro beim Personal einzusparen, will der Stuttgarter Konzern in der Verwaltung vor allem frei werdende Stellen nicht nachbesetzen, die Altersteilzeit ausweiten und Mitarbeitern Abfindungen anbieten. Entsprechende Eckpunkte zur „Verschlankung des Unternehmens“, wie Daimler es am Freitag selbst formulierte, haben Konzernführung und Gesamtbetriebsrat miteinander ausgehandelt.

Details sind noch rar, klar ist aber zumindest: Am Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 wird nicht gerüttelt. Auch mögliche Auswirkungen auf den Standort Mannheim waren am Freitag noch nicht absehbar. „Erst einmal gilt es abzuwarten, wo und was konkret passieren soll“, sagte Betriebsratsvorsitzender Joachim Horner dieser Zeitung. In Mannheim arbeiten rund 8600 Menschen für Daimler, dort werden Lkw-Motoren und Stadtbusse der Tochtergesellschaft Evobus produziert. dpa/fas

Zum Thema