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Kabarett Urban Priol nennt seinen Wunschkanzler ab 2021

„Merz ist ein Geschenk“

Archivartikel

Mannheim.Kabarettist Urban Priol (Bild) wird sein Lieblingsfeindbild, die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), nach der Wahl 2021 nicht vermissen: „Nein. 16 Jahre nüchterne Narkotisierung sind genug“, sagte der 59-Jährige im Interview mit dieser Redaktion. Seine Kritik an der Kanzlerin zu dämpfen, um Applaus von AfD, Querdenkern und Co. zu vermeiden, fällt Priol nicht ein: „Nur weil rechts-geistige Tiefflieger über ihr reflexartiges ,Merkel-muss-weg’-Gekreische nicht hinauskommen, werde ich bestimmt nicht aufhören, weiter heiter über sie zu spotten.“ Für den Aschaffenburger gibt es nur einen idealen Nachfolger im Kanzleramt: „Der große Bierdeckelstratege und zweitgrößte Sauerländer nach Heinrich Lübke: Friedrich Merz. Das wird ein Fest, wenn er all das ausbaden muss, was seine Partei dem Land eingebrockt hat.“ Für Satiriker sei der Kandidat für den CDU-Vorsitz ein großes Geschenk. jpk (Bild: Hess)

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