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Einkaufszentren Kaum neue Angebote in Innenstädten

Modekrise verursacht Leerstände

Archivartikel

Mannheim.Mehr Gastronomie, weniger Mode, anspruchsvollere Kunden – die Einkaufscenter-Branche ist im Umbruch. Derzeit macht den Betreibern vor allem die Krise der Modehersteller zu schaffen, die bisher große Flächen in den Malls gemietet haben. Die daraus entstehenden Leerstände werden Handelsexperten zufolge meist mit Gastronomie ersetzt. Der Trend zu mehr gastronomischen Angeboten zeigt sich zum Beispiel in der Mannheimer Einkaufsmall Q6/Q7. Auch der deutsche Marktführer, die Hamburger Betreibergesellschaft ECE, hat in vielen Objekten das Angebot an Restaurants und Imbissen erweitert. „Shoppingcenter müssen heute über ein ganz anderes Serviceangebot als früher verfügen“, sagt ECE-Manager Axel Diewald.

Gleichzeitig werde es schwieriger, Flächen für neue Einkaufszentren zu finden. Laut einer Studie der Kölner Beratungsgesellschaft EHI kommen in dem weitgehend gesättigten Markt kaum noch neue Center dazu. Dafür investieren die Betreiber verstärkt in die Auffrischung bestehender Malls, auch um sich auf die veränderten Ansprüche einzustellen. So steht die Ludwigshafener Rhein-Galerie nach ECE-Angaben vor einer „größeren Umstrukturierung“. be

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