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Forstwirtschaft Holzvermarktung spielt laut Stadt kaum eine Rolle

Naturschutz als Ziel

Mannheim.Anstehende Baumfällungen im Mannheimer Waldpark dienen dem Natur-, Arten- und Klimaschutz. Dies stellte die Umweltbürgermeisterin der Quadratestadt, Felicitas Kubala (Grüne), klar. Die für die Forstwirtschaft zuständige Dezernentin reagiert damit auf Vorwürfe, die Kahlschläge würden nur zu dem Zweck ausgeführt, das Holz zu vermarkten. „Die wirtschaftliche Nutzung des Waldes spielt so gut wie keine Rolle“, betont Kubala.

Tatsächlich stehen aber im Waldpark, einem Landschaftsschutzgebiet, demnächst Fällaktionen an. Geplant sei, in der Nähe des Strandbads im Neckarauer Rheinbogen auf etwa drei Hektar hauptsächlich beschädigte Eschen zu fällen, um Eichen, Ulmen und seltenere Baumarten wie Wildobst-Sorten anzupflanzen. Dabei sollen sogenannte Höhlen- und Habitatbäume, die für Kleintiere und Insekten Lebens- und Bruträume darstellen, weitgehend geschont werden.

In den Mannheimer Stadtwäldern bereiten die wegen Trockenheit, Hitze und Luftverschmutzung absterbenden Kiefern, seit Jahrhunderten die vorherrschende Baumart, den Förstern Sorgen. lang

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