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Pandemie Gesundheitsminister Jens Spahn weiter in der Kritik / Moderna-Präparat soll nächste Woche in Deutschland ankommen

Neue Impfdosen werden geliefert

Archivartikel

Berlin.Die Corona-Massenimpfung geht in Deutschland an diesem Freitag mit der Lieferung neuer Impfdosen in sechsstelliger Größenordnung weiter. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten unterdessen am Donnerstag 26 391 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. 1070 neue Todesfälle wurden verzeichnet.

Kommende Woche will der in der Kritik stehende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Regierungserklärung zum Impfen abgeben. Vom bisher einzigen in Europa verfügbaren Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech sollen die Länder am Freitag 667 875 Dosen erhalten, wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Lieferung erfolge über Biontech direkt an die 27 Anlieferzentren der Länder. Den größten Anteil erhält das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 141 375 Dosen, den kleinsten Bremen mit 4875 Dosen. Das am Vortag zugelassene Vakzin des US-Herstellers Moderna soll kommende Woche erstmals in begrenztem Umfang geliefert werden. Der Impfstart ist aus Sicht der SPD zu schleppend verlaufen. Spahn bekräftigte dagegen am Mittwochabend, ab dem zweiten Quartal werde es besser.

Unterdessen sorgen die Impfzentren der Region dafür, dass alle Dosen, die täglich von den mobilen Teams für die Pflegeheime aufbereitet werden, tatsächlich verimpft werden. Häufig bleiben am Ende eines Impftags einige vorbereitete Spritzen übrig. Mit diesen werden Helfer der Impfzentren oder Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste immunisiert. bjz/dpa

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