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Welthunger-Index

Nur wenige Fortschritte

Berlin.Kriege und die Folgen des Klimawandels haben die Fortschritte der vergangenen Jahre im Kampf gegen Hunger teilweise wieder zunichte gemacht. Das zeigt der Welthunger-Index 2017, der die Ernährungssituation in 119 Staaten beleuchtet. Während der Hunger in Staaten wie China und Brasilien seit 2000 deutlich zurückging, waren die Fortschritte etwa im Jemen und im Tschad wesentlich geringer.

Das Schlusslicht bildet die Zentralafrikanische Republik. In dem Land tobt seit 2013 ein Bürgerkrieg - 58,6 Prozent der Menschen sind unterernährt. Die Zahl der Kinder unter fünf Jahren, die unter Hunger leiden, ist allerdings in Sri Lanka, Dschibuti und Südsudan noch höher. dpa