Thema des Tages

Ermittlungen Pegida-Demonstranten und Schwetzinger „Druide“ sollen Tat begrüßt haben

Rechtsextreme billigen Lübcke-Mord

Archivartikel

Dresden/Schwetzingen.Nach den rechtfertigenden Äußerungen von Teilnehmern einer Pegida-Demonstration über die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat sich die Justiz eingeschaltet. Es seien Verfahren gegen unbekannt wegen der Belohnung und Billigung von Straftaten eingeleitet worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase, am Freitag.

Auch Burghard B., der selbst ernannte „keltische Druide“ aus Schwetzingen, soll den Mord an Lübcke begrüßt haben. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe prüft, auch hier ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Dies bestätigte ein Sprecher dieser Zeitung. Der „Druide“ ist den Behörden wiederholt als Rechtsextremist aufgefallen. was/dpa