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Universitätsmedizin Regierung startet Sonderprogramm / Kopfklinik Heidelberg profitiert

Sanierungsstau von einer Milliarde

Archivartikel

Stuttgart/Heidelberg.In einem Sonderprogramm stellt die Regierung den vier Unikliniken in Baden-Württemberg 400 Millionen Euro für eine Sanierungsoffensive zur Verfügung. „Das ist ein Beitrag, um die Spitzenqualität der Universitätskliniken in Heidelberg, Freiburg, Ulm und Tübingen zu sichern“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

In einem Brandbrief hatten die Klinikleitungen den Sanierungsbedarf nach Angaben von Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) auf eine Milliarde Euro für die nächsten fünf Jahre beziffert. 210 Millionen Euro sollen die vier Kliniken nun zusammen für Sanierungsprojekte erhalten. Jeder Standort bekommt zudem 25 Millionen Euro für die Planung eines Schlüsselprojekts.

In Heidelberg wird vor allem Geld für die Sanierung der Kopfklinik benötigt: Mindestens 200 Millionen Euro werden dafür insgesamt veranschlagt. 25 Millionen Euro können nun für die Planung verwendet werden. 

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