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Weihnachtsgeschäft Nach Enttäuschung im Advent setzt der Handel bis Dreikönig auf besucherstarke Einkaufstage in der Innenstadt

Schlussspurt soll Umsätze ankurbeln

Archivartikel

Mannheim.Zieht das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel zum Abschluss der Saison noch einmal an? Der Vizepräsident des Handelsverbands Nordbaden und Manager des Einkaufszentrums „Quartier Q 6 / Q 7“, Hendrik Hoffmann, zeigt sich auf Anfrage optimistisch: Zwischen den Jahren würden vor allem Geschenkgutscheine eingelöst, viele Menschen nutzten die Zeit für einen Besuch in der City.

Am ersten Samstag nach den Feiertagen glich die Mannheimer Innenstadt denn auch einem schwirrenden Bienenkorb. Zahlreiche gut gelaunte Passanten, darunter viele Besucher von außerhalb, flanierten durch die Fußgängerzone, die weiterhin weihnachtlich geschmückt und beleuchtet ist. Viele Kunden trugen prall gefüllte Einkaufstaschen, da zahlreiche Läden jetzt zusätzlich mit satten Rabatten locken.

Bei einer Trendumfrage des Handelsverbands im Advent zeigten sich viele Kaufleute enttäuscht über ausbleibende Umsatzzuwächse, generell war der Anteil der Unternehmen, die im Weihnachtsgeschäft 2019 höhere Umsätze als in den Vorjahren erwarteten, um 15 Prozent zurückgegangen. Verärgert zeigten sich manche Händler auch über aus ihrer Sicht unnötige Straßensperrungen.

Nun setzt der Handel auf einen guten Schlussspurt bis zum kommenden Wochenende. Der Verband will nach Dreikönigen eine abschließende Bilanz vorlegen. lang

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