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Fußball Mainz entlässt Trainer nach 2:3 gegen Union Berlin / FC Bayern vertraut „bis auf Weiteres“ bisheriger Übergangslösung

Schwarz muss gehen, Flick darf vorerst bleiben

Mainz.Einen Tag nach dem 2:3 gegen Union Berlin haben Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 und Trainer Sandro Schwarz ihre Zusammenarbeit beendet. „Das ist das Ergebnis von intensiven Gesprächen am Samstagabend und Sonntagmorgen“, teilte der abstiegsbedrohte Club am Sonntag via Twitter mit. Der Vertrag des 41-Jährigen lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2022, er war seit Mai 2017 im Amt. Nach dem 0:8 bei RB Leipzig hatten die Rheinhessen am Samstag beim 2:3 gegen Aufsteiger Union Berlin die nächste Lehrstunde erlebt. Beim Liga-Konkurrenten 1. FC Köln hatte am Samstag Chefcoach Achim Beierlorzer gehen müssen. Zuvor hatten sich der FC Bayern und Niko Kovac getrennt.

In München bleibt Interimstrainer Hansi Flick „bis auf Weiteres“ im Amt. Das teilte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem souveränen 4:0-Erfolg im Topspiel gegen Borussia Dortmund mit. „Hansi hat das jetzt gut gemacht und er hat unser Vertrauen“, sagte er.

Flick gab sich nach dem Sieg „vollkommen relaxed“. Der Heidelberger genoss seinen zweiten Auftritt als Bayern-Chef und freute sich auf eine „schöne Flasche Rotwein“ mit Frau und Familie. „Es gibt keine Absprache. Man hat mich gebeten, die beiden Spiele zu machen. Ich habe einen Arbeitsvertrag als Assistenztrainer beim FC Bayern, der geht bis 2021. Was soll ich mir Gedanken machen“, sagte Flick. red

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