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Prostitution Bordellbetreiber fordern Wiedereröffnung ein

Spot auf das Rotlicht

Archivartikel

Speyer.Mit einer ungewöhnlichen Aktion machte am Donnerstag das Bordell „Lauras Girls“ im Speyerer Gewerbegebiet auf sich aufmerksam. Das Betreiberpaar öffnete die Türen für Presse und offizielle Vertreter der Stadt. Die Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann und die Gleichstellungsbeauftragte Lena Dunio-Özkan schauten sich die hygienischen Bedingungen vor Ort an und befürworteten die Forderung auf Wiedereröffnung des Bordells.

Hauptargument: „Lieber Prostitution in offiziellen und geordneten Verhältnissen anbieten als in der Illegalität. Eine der Sexarbeiterinnen berichtete von Stundenhotels und Privatwohnungen, in denen das Geschäft unter widrigen Bedingungen weiterlaufe. Seit dem Lockdown am 18. März hat das Rotlicht-Etablissement geschlossen. Kurzzeitig wollte Rheinland-Pfalz die Öffnung wieder erlauben, aber da die Nachbarländer nicht mitgezogen haben, befürchtete man Sextourismus und zog die Erlaubnis wieder zurück. jüg/mey

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