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Gründerszene

Start-ups: Kapital fehlt

Berlin.Viele Gründer empfinden es als zunehmend schwierig, an die finanziellen Mittel zu kommen, die sie für ihre Wachstumspläne benötigen. Das ist das Ergebnis des Deutschen Start-up-Monitors, einer jährlichen Onlinebefragung unter knapp 2000 Jungunternehmen, die der Bundesverband Deutsche Start-ups am Montag veröffentlicht hat.

Laut der Studie würden acht von zehn Gründern ihr Kapital aus eignen Ersparnissen beziehen oder Geld von Familie oder Freunden leihen. „Die Ergebnisse deuten dabei auf eine Unterversorgung der Start-ups durch den Kapitalmarkt hin“, schreiben die Autoren. Die meisten Gründer möchten bei der Kapitalbeschaffung von der Politik besser unterstützt werden. Auch soll der Austausch zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen gestärkt werden. 

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