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Streit um Genussnacht

Archivartikel

Mannheim.Die am 9. November geplante „Lange Nacht der Kunst und Genüsse“ in den Mannheimer Vororten ist auf kräftigen Widerstand der Jüdischen Gemeinde und der beiden großen Kirchen gestoßen. Die Jüdische Gemeinde hielt es für „unerträglich, dass gerade die Pogromnacht vom 9. auf 10. November als Nacht der Genüsse erklärt werden soll“. Dem schlossen sich der evangelische und der katholische Dekan an. Auch Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) bat die Veranstalter um einen anderen Termin, erhielt aber vier Wochen lang keine Antwort. „Wir sind gerade daran, die Verlegung auf den 2. November zu prüfen“, sagte Holger Schmid im Namen der Veranstalter erst, als nun diese Zeitung anfragte.

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