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2. Fußball-Bundesliga Nur 0:0 zwischen Sandhausen und Wehen

SVS verpasst Heimsieg

Archivartikel

Nichts war es mit dem ersehnten Heimsieg für den SV Sandhausen im Montagabend-Spiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden. Nach 90 ereignisarmen Minuten trennten sich die beiden Kontrahenten vor knapp 6000 Zuschauern 0:0.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat nahm drei Änderungen gegenüber dem verlorenen Auswärtsspiel in Regensburg (0:1) vor. Im zentralen Mittelfeld begann Ivan Paurevic anstelle von Denis Linsmayer (Bank) und in der Offensive spielten Mario Engels sowie der nach Verletzung wiedergenesene Rúrik Gíslason anstelle von Aziz Bouhaddouz (an der Wade verletzt) und Robin Scheu (Bank). Bei den zuletzt deutlich verbesserten und erfolgreichen Hessen (sieben Punkte aus drei Spielen) kamen Chato und Schwede für die angeschlagenen Titsch Rivero und Aigner, der aber auf der Bank saß.

Der SV Sandhausen machte in der Anfangsphase deutlich, dass er unbedingt den Abwärtstrend mit fünf sieglosen Partien stoppen wollte. Die Gastgeber hatten deutlich mehr vom Spiel, Chancen sprangen aber nicht heraus. „Uns fehlt die Effektivität im Angriff,“ hatte Uwe Koschinat nach der Regensburg-Partie konstatiert – und musste sich im Montagabend-Spiel bestätigt sehen. So sicher wie seine Mannschaft in der Defensive gegen die ebenfalls harmlosen Wehener stand, so einfallslos und wenig zielstrebig agierte sie in der Offensive. Einmal mehr wurde der in der Anfangsphase der Saison nach Stuttgart gewechselte Philipp Förster schmerzlich vermisst.

So entwickelte sich ein äußerst mäßiges Spiel, bei dem Torraumszenen oder gar Einschussmöglichkeiten absolute Mangelware waren. Die erste richtige Chance datierte sage und schreibe aus der 72. Minute, als Wehens Maximilian Dittgen Torhüter Martin Fraisl zu einer Glanzparade zwang.

Knapp zehn Minuten vorher hatte Schiedsrichter und Klavierlehrer Koslowski die Gastgeber aus dem Takt gebracht, als er Paurevic für ein Foul im Mittelfeld mit der zweiten Verwarnung und demnach der Ampelkarte bedacht hatte. In Unterzahl bemühte sich der SVS nach Kräften und hatte in der 90. Minute durch Marlon Frey sogar noch die Riesenchance zum Siegtreffer. ali

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